FAQ Details

Warum ist Sterben so teuer?

Das Sterben generell ist nicht teuer. Die Bezahlung der Bestattung mag für viele ein Aspekt sein, der als teuer erscheint, weil man es immer grob zusammengefasst wahrnimmt. „Die Beerdigung hat uns 7.500 Euro gekostet“ - diese Aussage klingt tatsächlich kostspielig, doch sie lässt viel Raum zur Interpretation. Ein Beispiel: Von diesen 7.500 Euro verdient der Bestatter 2.500 Euro für alle angefallenen Arbeiten, die er zur Zufriedenheit seines Kunden erledigt hat: Die Überführung und Versorgung des Verstorbenen, die Organisation und Terminierung der Bestattung, die Beauftragung aller Beteiligten, das Setzen der Traueranzeige und Drucken der Trauerkarten, die Bereitstellung des Personals zu jeder Zeit, die Dekoration in der Kapelle, die Betreuung der Bestattung, der Kondolenzservice in der Kapelle und vieles mehr. 1.000 Euro haben Blumen, der Organist, der freie Redner, die Leichenschau im Krankenhaus, die Sterbeurkunden und das Foto zur Beisetzung gekostet. 500 Euro hat man für das Krematorium und die zweite Leichenschau bezahlt. Die restlichen 3.500 Euro teilen sich noch die Gemeinde für den Grabplatz für 25 Jahre, das Öffnen und Schließen des Grabes, die Kapelle, das Beisetzen der Urne und der Steinmetz für den bereits gesetzten Grabstein mit der Beschriftung, die man sich ausgesucht hat.

Dies alles sind Kosten, mit denen man normalerweise nicht rechnet. Daher kommt einem das umgangssprachliche „Sterben“ so teuer vor. Tatsächlich sind viele der anfallenden Posten unentbehrlich. Diese beispielhafte Rechnung zeigt eine durchschnittliche Bestattung - Variationen sind immer möglich. Es handelt sich hierbei um eine Feuerbestattung. Die Kosten hängen vor allem von Bestatter, Steinmetz, dem gewähltem Beisetzungsort und allen voran den Angehörigen, welche sich alles ausgesucht haben, ab.

Lesen Sie viele weitere Fragen in unseren FAQ. Wenn Ihre Frage nicht dabei war, senden Sie uns eine E-Mail.

Zuletzt aktualisiert am 08.10.2019 von Best. Klein.

Zurück