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Wie verarbeitet man Trauer und Verlust?

20. Januar 2023

Bei einem Todesfall handelt es sich um einen gravierenden Einschnitt. Ein geliebter Mensch ist oft von heute auf morgen plötzlich nicht mehr da. Wie sollen Sie damit umgehen? Lässt sich Trauer und Verlust verarbeiten? Hier erhalten Sie einige Hilfestellungen.

Die vier Phasen der Trauer:

  • Phase: Nicht-Wahrhaben-Wollen
  • Phase: Aufbrechende Emotionen
  • Phase: Suchen und Sich-Trennen
  • Phase: Neuer Selbst- und Weltbezug

Bei der Trauer handelt es sich um einen normalen und natürlichen Prozess, der dem Verlust eines geliebten Menschen folgt. Die Trauerbewältigung spielt hierbei eine wichtige Rolle, denn Verdrängung führt zu seelisch-chronischen Problemen. Sie kann zuletzt in einer Depression enden. Dementsprechend ist es wichtig, dass Sie die Trauer zulassen, verarbeiten, bewältigen und final auch überwinden.

Dieser gesamte Prozess lässt sich in einzelne Phasen einteilen. Nach dem direkten Tod stehen Angehörige und Freunde unter Schock und wollen den Verlust nicht wahrhaben. Erst mit der Zeit folgen Gefühlsausbrüche. Treten Sie in die dritte Phase ein, setzen Sie sich mit dem Verstorbenen und dessen Tod auseinander. Sie suchen gemeinsame Orte auf, nehmen langsam Abschied und finden schließlich Ihren inneren Frieden.

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Maßnahmen zur Trauerbewältigung

Letztendlich gibt es verschiedene Wege der Trauerbewältigung und die Dauer variiert. Sie hängt ebenfalls davon ab, wie nahe Sie dem Verstorbenen standen. Auch Sie selbst können durch bestimmte Maßnahmen Einfluss auf diesen Prozess nehmen.

Zögern Sie nicht dafür nach professioneller Hilfe zu fragen. Vermeiden Sie jedoch unbedingt, die Gefühle durch Alkohol oder Drogen zu betäuben. Eine Trauerhilfe kann Ihnen gegebenenfalls Ratschläge geben und im Ernstfall Depressionen erkennen.

Diese Maßnahmen können bei der Trauerbewältigung helfen:

  • Lassen Sie die Trauer mitsamt den negativen Gefühlen zu
  • Gehen Sie auf die Beerdigung und nehmen Sie Abschied
  • Sprechen Sie mit Freunden oder Trauerbegleitern über Ihre Gefühle
  • Schreiben Sie Emotionen beispielsweise in einem Tagebuch auf
  • Erlauben Sie sich Abwechslung, die Sie ablenkt
  • Gönnen Sie sich Kleinigkeiten, die Ihnen guttun
  • Ziehen Sie positive Kraft aus der Trauer
  • Nehmen Sie bei Bedarf Hilfe in Anspruch

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Angehörige bei der Trauerbewältigung unterstützen

Nicht immer stehen Sie direkt mit dem Trauerprozess in Verbindung, auch wenn Sie zu einem engeren Kreis gehören. Doch genau dann entsteht in Ihnen vielleicht der Wunsch, bei der Trauerbewältigung zu unterstützen. Damit können Sie eine Hilfe sein und es wird Betroffene beruhigen, wenn sie wissen, dass sie nicht allein sind.

Zeigen Sie Ihr Mitgefühl, bieten Sie aktiv Unterstützung an und bleiben Sie nach der akuten Trauerphase erreichbar. Gehen Sie dabei jedoch mit Bedacht vor und bedenken Sie immer, dass es sich um eine schwierige Zeit handelt. Nehmen Sie jederzeit Beratung in Anspruch, wenn Sie diese benötigen.

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